#2: Die 3 größten Herausforderungen bei der Lieferantensuche und wie du sie meisterst - Christina Niederl, Lotta Curls

Shownotes

So findest du nicht nur den richtigen Lieferanten, sondern baust auch langfristige, erfolgreiche Partnerschaften auf.

Erfahre, wie ein erfolgreiches Start-up seine Lieferkette in Europa aufgebaut hat – und warum der richtige Hersteller über Wachstum oder Stillstand entscheiden kann.

In dieser Folge von Königsdisziplin – Procurement Made in Europe spricht Host Margot Königshofer mit Christina Niederl, CEO & Co-Founderin von Lotta Curls, über die echte Unternehmerinnen-Journey hinter einer stark wachsenden E-Commerce-Brand.

Christina gibt offen Einblicke, wie aus einem Hit-Produkt plötzlich ein Lieferketten-Bottleneck werden kann. Es dauerte fast ein Jahr, um den passenden Hersteller aufzubauen.

Gemeinsam sprechen sie über die Realität von Supplier-Sourcing in Europa, warum persönliche Besuche alles verändern und welche Learnings Start-ups unbedingt mitnehmen sollten.

Gast der nächsten Folge: Heinrich Prokop, bekannt aus „2 Minuten 2 Millionen“, es wird um die teuersten Anfängerfehler in der Start-up-Welt gehen.

Fragen & FeedbackDieser Podcast lebt vom Austausch.Schickt eure Fragen, Gedanken oder Themenwünsche – sie fließen in kommende Folgen ein.

Kontakt & InfosHost:

Margot Königshofer, CEO/Founder www.procfit.at https://www.linkedin.com/in/margot-königshofer/

Gast: Christina Niederl, CEO & Co-Founder Lotta Curls https://lottacurls.com https://www.linkedin.com/in/christina-niederl-34ba25168/

Podcast-Produktion: STUDIO VENEZIA – the podcast company https://www.studiovenezia.de/

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zu einer neuen Folge Königsdisziplin Procurement Made in Europe.

00:00:05: Heute sprechen wir über eine echte Unternehmerinnen Journey, über Lieferanten, Wachstum und darüber was wirklich hinter einer funktionierenden Lieferkette steckt!

00:00:16: Ich freue mich ganz besonders Christina dass du dir heute Zeit genommen hast das du mein Gast bist.

00:00:21: ich spreche heute mit Christina Niedl von Lotta Curls.

00:00:24: sie ist CEO & Co-Founder und freu mich richtig aus Gespräch.

00:00:30: Bevor wir starten, stelle ich doch gerne mal vor.

00:00:32: Wer bist du?

00:00:33: Was machst

00:00:33: Du?".

00:00:34: Sehr schön!

00:00:34: Danke, Margot.

00:00:35: Freu mich, dass ich heute dabei sein darf.

00:00:38: Ben & Christina bin eine der beiden Gründerinnen von Lotta Curls.

00:00:41: Lotta-Curls ist das Lock'n'Band für Lock'N ohne Hitze.

00:00:44: Wir haben eine Haarpflege-Serie generell aufgebaut.

00:00:50: Vor allem rund um dieses Lock' n Band und der Fokus ist immer Lockung ohne Hitzer natürliche Lock' N genau für den Alltagsbereich.

00:00:58: Genau, es ist ein sehr schönes Produkt.

00:01:00: Ich kenne die Christina wie gesagt schon länger der Weg.

00:01:03: wir gehen schon gemeinsam länger einen Weg.

00:01:05: sie war auch mal Kundin bei Brockfit.

00:01:08: das sind aber noch immer im engen Austausch und daher freue ich mich umso mehr dass sich in meinem Podcast jetzt auch einmal wirklich Einblicke geben kann von einem Start-up das begonnen hat das mittlerweile in einer sehr interessanten und starken Skalierungsphase ist Dass man so ein bisschen die Journey zeigt.

00:01:27: konkret anschauen, was sind denn wirklich die Herausforderungen bei einer Lieferantensuche und wie kann man sie meistern?

00:01:34: Und dass wir dann auch übergehen.

00:01:36: Na!

00:01:37: Wie findet man auch den richtigen Lieferanten und wie baut man dann vor allem langfristige erfolgreiche Beziehungen auf?

00:01:45: gut ich würde sagen let's go.

00:01:47: wie unser Motor immer ist Du hattest ja schon vor Jahren ein Produkt, also das Produkt was du uns gerade gezeigt hast.

00:01:56: Das extrem gut gelaufen ist.

00:01:58: aber deine Lieferkette Luxusproblem wurde plötzlich zum Bodleneck.

00:02:04: Was war denn der Moment wo du dann gemerkt hast?

00:02:07: Ja okay so geht es nicht weiter, so kann ich nicht weiter wachsen.

00:02:11: Ich muss jetzt in meiner Lieferkette echt etwas unternehmen.

00:02:14: Ja, wir haben von Beginn eigentlich eine Lieferante gehabt.

00:02:17: mit der hat alles super funktioniert.

00:02:19: Mit den kleinen Mengen die wir damals einfach auch zu Beginn hatten.

00:02:22: Je größer wir geworden sind und Gott sei Dank sind wir auch sehr schnell größer geworden.

00:02:27: Das so schneller habe ich gemerkt okay größere Mengen mehr Qualitätsprobleme liefern Engpässe kann nicht meinerzeit geliefert werden.

00:02:36: das waren alle so Probleme weil mir gedacht hab irgendwann war Ich weiß, ich könnte mehr verkaufen.

00:02:41: Hätte ich mehr Ware aber ich habe gerade nicht mehr da und das war dann für mich ein großer Anspann zu sagen gut scheinbar komme ich mit der aktuellen Lieferanten einfach nicht mehr so in der Art und Weise weiter und ich brauche so eine zweite Lieferantin die ich mir parallel aufbaue ja damit ich dieses Bottleneck ich hab nicht genug Produkte um zu verkaufen eben umgehen kann.

00:03:01: Das ist dann schwierig.

00:03:02: oder wenn man so rasch reagieren muss und rasche eine Lieferkette herzhauben muss beziehungsweise rasch jemandem finden muss ... wo man dann wirklich skalieren kann und halt weiterarbeiten kann.

00:03:13: Was

00:03:14: war denn da für dich die Herausforderung?

00:03:16: oder was ging denn in deinen Kopf damals so rum?

00:03:18: Was waren denn so deine Gedanken?

00:03:21: Ja zu Beginn, ich bin mal super okay das will es auf der einen Seite zu klein wir wollen aber mehr verkaufen muss jetzt schneller Lieferanten finden... Aber dieser Gedanke von Ich finde jetzt einfach einmal schneller neue Lieferantin ist natürlich nicht so drinnen und das war mir von Beginn an bewusst dass das schon ein längerer Prozess ist bis sich eine weitere Lieferante aufgebaut hat mit der ich gut arbeiten kann.

00:03:39: Also im Kopf waren eher so, ich sollte wirklich lieber gestern als heute anfangen und mir einfach schnell umschauen um diese zweite Lieferkette.

00:03:47: Und du hast ja sehr früh begonnen und sehr früh realisiert... Ich kann mich erinnern lieferanten persönlich zu treffen vor Ort zu sein Beziehungsmanagement zu machen.

00:04:00: Was hat sich denn verändert für dich oder die Lieferantenbeziehung?

00:04:05: Als du diesen Schritt auch gemacht hast.

00:04:06: vor Ort Und persönlich den Lieferanten will ich auch zutreffen und nicht nur zu Zoomen oder Google Meetings zu haben, oder zu telefonieren oder E-Mails zu schreiben.

00:04:15: Weil das ist ja mitunter etwas... Wir sprechen ja hier auch über Europasourcing, wir sprechen ja über Lieferkeiten in Europa und da gibt es ja auch Unterschiede zu Asien.

00:04:26: In Europa, das predige ich immer wieder, ist das extrem wichtig dieses Beziehungsmanagement, dieses Hingehen hinfahren?

00:04:33: Vielleicht kannst du aus deiner Perspektive Und mal schildern, wie wichtig das ist aus deiner Sicht.

00:04:40: Ja!

00:04:41: Was hat sie verändert?

00:04:42: Alles, was sie verändert in Wirklichkeit.

00:04:43: Also zu Beginn ist natürlich ganz nett wenn man die ganzen Lieferantenkontakte hat alles grundsätzlich abklärt.

00:04:49: Man bekommt natürlich auch so ein bisschen Gefühl, wie schnell antworten die und so dieser erste Eindruck.

00:04:55: aber ich habe dann wirklich gemerkt ab dem Moment wo ich dann wirklich vor Ort war und wir vor Ort unsere Gespräche führen haben können haben wir so viele Missverständnisse irgendwie auch aus dem Weg räumen können.

00:05:06: Natürlich, man hat natürlich trotzdem mal zwei Sprache mit Deutsch und Englisch meistens... Aber man hat einfach gemerkt zu Beginn war ich jemanden der anfragt und vielleicht Interesse hat gegangen von diesem Termin bin ja aber genau mit dem Vertrauen dass ich eigentlich in Wirklichkeit da brauche für meine weitere Lieferanten.

00:05:24: Hast du dann schnell einen Tipp für jede Gründerin?

00:05:26: Für jeden Gründer!

00:05:28: Ich glaube, wenn man sich entschlossen hat dazu einen neuen Lieferanten aufzubauen wirklich so schnell wie möglich hinzufahren oder hinzufliegen um diese ersten Gespräche zu führen.

00:05:36: Wer je früher man dieses Vertrauen aufgebaut hat desto besser kann man dann langfristig die Lieferandenbeziehungen aufbauen.

00:05:43: Schön dass du das auch jetzt in die Community trägst und uns was sagst.

00:05:48: und ich glaube ein weiteres Vorurteil oder viele startups junge Unternehmen oder auch etablierte Unternehmen teilweise Glaub, okay.

00:05:59: Ich tätige eine Bestellung und ich bekomme dann mein fertiges

00:06:02: Produkt.".

00:06:03: Also man stellt sich das glaube ich oft zu einfach vor.

00:06:07: Schön

00:06:07: wär's ja!

00:06:07: Das wäre der Traum.

00:06:08: Ja schön

00:06:08: wärs.

00:06:09: So ist es auch nicht.

00:06:11: Vor allem nicht in Europa.

00:06:12: da dauert es... Es hat mir schon in Teil eins länger eine Lieferkette aufzubauen.

00:06:18: aber wenn man sie hat, dann ist es mega.

00:06:20: Dann hast du kurze Lieferzeiten keine Verabzahlungen Du kannst hingehen, du hast die Zertifikate, du hasst die Topqualität und, aber wie gesagt das ist es nicht eine Bestellung tätigen und dann hast du fertiges Produkt.

00:06:34: Wie viele Muster schleifen hattest Du denn?

00:06:36: Also wie oft hast Du ein Muster von Deinem neuen Lieferanten den Du Dir da jetzt aufgebaut hast bekommen bis Du gesagt hast that's it!

00:06:47: That is the golden sample sozusagen wie wir sagen dass Du danach freigegeben hast.

00:06:51: Ja, das erste war tatsächlich fast von allen Lieferanten Katastrophaler.

00:06:54: Ich glaube im Sinne von ich als Gründerin oder ich als Person die dieses Produkt kreiert hat... ...ich habe ja ganz genaues Auge dafür.

00:07:01: was muss alles passen?

00:07:02: Welche Maße bei mir welche Fühle?

00:07:04: wie muss es genau sein?

00:07:06: Natürlich ist es in der ersten Auffassung dann ganz anders gewesen durch die Online-Calls.

00:07:10: Es ist ein besser geworden ab dem Moment wo ich dann vor Ort war.

00:07:13: Aber es ist schon spannend oder?

00:07:14: Entschuldige

00:07:16: wenn ich dich unterbreche aber ich kann mich noch erinnern weil wir haben jetzt zu der Zeit zusammengearbeitet.

00:07:21: Wir haben ja die Ausschreibung erstellt, wir haben die verschickt.

00:07:25: Jeder hat das gleiche Muster bekommen.

00:07:27: also dein Muster soll es nachbauen und wir beide waren da wirklich... Ja!

00:07:32: Wir haben gewartet auf die erste Musterschleife dann kamen in den ersten Muster und dann warst du ja teilweise wirklich frustriert und das muss man glaube ich jetzt einmal daraus passau'nen dass man nicht frustrierd zu sein braucht.

00:07:44: ist das normal ist oder?

00:07:46: Also dass die erste Schleife mal so wie Bestandsaufnahme ist, aber erzähl mal weiter.

00:07:52: Wie ging's denn dann weiter?

00:07:53: Genau also das erste Sample ist ein bisschen dauernd mal Pi und ich hab mir gedacht, sie verstehen meine Produkte nicht was es da los kann mit denen arbeiten.

00:08:03: Dann kommt das erste Feedback von meiner Seite dann auch wieder per Videocall Und dann war so aha okay deshalb ist es wichtig Und vor Ort, als ich da war, dann habe ich erklär'n können.

00:08:11: Gut!

00:08:12: Bei uns... Warum muss es da abgenäht sein?

00:08:14: Warum muss die Fülle so

00:08:15: sein?!

00:08:15: Warum ist das so wichtig für mich, dass diese ganzen Kriterien, die ich vorher eigentlich mit einer Checkliste geschickt hab, warum ist es so wichtig, dass es wirklich eingehalten wird?

00:08:23: Genau und ich hab dann zwei Tage beim Lieferanten tatsächlich auch verbracht, wir haben das alles durchbesprochen und dann plötzlich haben sie verstanden, aha!

00:08:30: Ich muss so nähen damit es dann in der Funktion genauso is'.

00:08:33: Wir haben dann tatsächlich sicher vier Feedback-Schleifen am Final gebraucht bis das finale Produkt dann da war.

00:08:39: Aber

00:08:39: das Führte war dann super und war sehr gut.

00:08:43: Ich muss noch sagen, ich bin dann gleich mit der Erstbestellung richtig groß reingegangen, sondern es hat eine Erstlieferung von einmal fünfhundert Stück gegeben, ein Zweitlieferungen von tausend Stück.

00:08:52: Und dann habe ich mir sicher sein können auch in einer größeren Produktion funktioniert.

00:08:56: Weil nur weil das Golden Sample so schön ist heißt es ja nicht, dass die ersten zehntausend Stücke bestellen und die alles perfekt sind.

00:09:03: Super spannend!

00:09:04: Da hat man jetzt echt ein paar... Super Key-Learnings dabei, nämlich wenn man die Bemusterung startet mal klar eine Checkliste definieren oder so eine Anforderungscheckliste.

00:09:16: Was ist denn für meinen Produkt wichtig?

00:09:19: Wir haben gelernt Muster hinschicken und bitte schauen dass alle Hersteller das selbe Muster bekommen, dass alle die gleiche Basis haben, dass jeder Hersteler die gleicher Ausschreibungsunterlage bekommt die gleichen Fristen bekommt, um abzugeben.

00:09:35: Weil auch da sieht man wie schnell arbeitet jemand.

00:09:38: hält sich jemand an Zeitpläne oder ist einer schon mit der Logistik überfordert wenn er dann das Produktionsmuster her senden muss?

00:09:45: also auch da in dieser Phase oder Christina korrigier mich aber auch in dieser phase lernt man schon sehr gute Lieferanten auch kennen wissen sich verhalten und wie sie agieren.

00:09:56: Ja auf jeden Fall.

00:09:57: Ich habe dann gemerkt, dass ich meine Deadlines natürlich gesetzt hab allen möglichen Differanten die gleiche Deadline geben und hab denen auch das gleiche Muster ausgesendet.

00:10:05: Und dann war für mich schon ein Ausfallkriterium wie schnell reagieren sie?

00:10:10: Wie schnell können Sie einen Stoff aufsorcen, denn ich möchte wie schnell können sie mir das erste Sample schicken?

00:10:15: und ist es wirklich in dieser Date-Line die ich in Wirklichkeit auch vorgebe.

00:10:17: Und wie sind die Reaktionszeiten?

00:10:19: Das sind alles Punkte die man dann perfekter eigentlich in der Lieferanten Bewertung in Wirklichkeit mitnehmen kann.

00:10:24: und zu sagen, wäre das ein passender Lieferant für mich ja oder nein?

00:10:28: weil wenn ich im Samplingprozess schon merke, der haltet keine Date-lines ein und antwortet, bin nicht bemeilt, da merke ich schon... Ich weiß jetzt nicht wie es in Zukunft mit laufenden Kooperationen sein wird.

00:10:38: Super spannend und ich glaube auch teilweise beruhigend für viele die uns da jetzt zuhören, wo es einfach ja okay gut bei der Christina war's auch so.

00:10:47: Bei mir ist das irgendwie gerade auch so und bei der Christine ist er letztendlich auch alles gut geworden.

00:10:52: Aber meine Lieben damit es gut wird gehts jetzt weiter.

00:10:56: also das war jetzt mal so die erste Bemusterungsrunde dann hat man eh schon ausselektiert und ich glaub dann kann ich mich erinnern dann bist du noch mit zwei oder drei weitergegangen Genau.

00:11:07: Mit denen gingst du dann in Runde zwei, drei und ja... Dann kommt sehr auf ein gutes Projektmanagement an.

00:11:14: Das geht sehr weiter die Journey, dass das alles ins Laufen kommt.

00:11:19: Ich denke da an Regel-Meeting, Zeitpläne, Verantwortlichkeiten.

00:11:23: wie hast denn das gehandhabt?

00:11:25: Wie hast du das gemanagt?

00:11:26: Wer ist denn das aufgesetzt?

00:11:27: Hast du das eigentlich alles selbst gemacht oder hattest du jemanden im Team der dir da geholfen hat?

00:11:32: Tatsächlich habe ich es bisher alles selbst gemacht.

00:11:34: Ich bin gerade dabei, dass jemand zu unserem Team dazukommt aber bisher war der Einkauf eigentlich hauptsächlich bei mir.

00:11:40: Wie habe ich das alles gemacht?

00:11:41: Ich hab mich einfach immer klare Listen gemacht, klare Deadlines und einfach eine klare Übersicht.

00:11:46: Das war auch bei den Übersichten an die Lieferanten hat's dann für mich ein Matrix gegeben wo ich genau solche Kriterien mit reingekommen habe.

00:11:52: wie schnell reagiert der Lieferant?

00:11:55: Wie geht der auf mich ein?

00:11:56: Ich habe das Gefühl, dass er uns die Firma einfach wahrnimmt und wie sehr möchte er gerne mit uns arbeiten.

00:12:00: Das waren alles so Kriterien!

00:12:03: Und dann finalerweise... Überwichtigste

00:12:04: Worte wenn ich da als Reinquält super wichtig wirkliche harte Kriterie aufzustellen

00:12:10: weil

00:12:11: ich bin jetzt achtzehn Jahre im Einkauf und ich hab's von Standard Saga.

00:12:15: Ich sag immer es ist nicht der günstigste Preis, wichtig.

00:12:19: Der beste Preis und der beste Preis ist für mich nicht nur der Preis, der am Angebotszettel steht.

00:12:26: Das ist genau das Christina was du jetzt gesagt hast.

00:12:29: Das heißt auch wie schnell antwortet er?

00:12:32: Was hat er für Referenzen?

00:12:34: Wie ist auch die Bonität des Herstellers kann man ja auch sehr schön überprüfen.

00:12:39: Ja

00:12:39: ich sehr hat der Bock auf dein Projekt weil als Jungunternehmerin braucht man schon und Lieferanten ein Hersteller, der ein Stück weit an einen glaubt.

00:12:48: Weil er hat schon auch ein paar Lehrmeter.

00:12:51: so offen muss man sein.

00:12:52: also da musst du ja schon ein bisschen auch an dich und dann das ganze Konzept glauben und es ist gut und wichtig und finde ich auch schön dass du das aufgestellt hast.

00:13:02: Für mich ist es gleich wie bei einem Bewerbungsgespräch, eigentlich in der Firma.

00:13:05: Das Bewerbsgesprech beginnt ja nicht ab dem Moment wo die Personen zur Tür reinkommen, sondern es beginnt ab dem moment wo du die erste Bewerbung bekommst und wie schnell du Reaktionen bekommest und wie schneit man vielleicht an Termin findet oder sich das alles koordinieren kann.

00:13:17: Und genau so ist es beim Lieferanten.

00:13:19: Es fangen ja da an weil ich sage jetzt habe den ersten Callen Jetzt mache mir's aus Sondern es beginn wirklich mit dem Erstkontakt bei Mail bis es dann einfach final zu irgendwelchen Entscheidungen kommt.

00:13:28: Du hast mal zu mir gesagt, das hat mich sehr gut gefallen, Margot.

00:13:32: Ich wollte nie eine anonyme Marke sein.

00:13:36: Welche Rolle spielt dabei für dich deine Lieferkette?

00:13:40: Eine sehr große tatsächlich!

00:13:42: Wir im Gründerteam haben uns von Beginn anders zu entschlossen, dass wir unser Hauptprodukt und unser Lockenband ganz sicher in Europa produzieren wollen einfach weil wir als Personen, wir beiden Gründerinnen immer vor der Kamera sind, immer Präsenz an unserer Team ist auch immer auf Social Media irgendwo zu sehen.

00:13:59: Und wir sind einfach keine anonyme Brand, die sagt das bringen wir irgendein Produkt draußen so als irgendwo sondern wir wollen auch wirklich diese Love-Brand sein und das nach außen hin also ausstrahlen.

00:14:10: Aus dem Grund war für uns ganz klar Produktion von unserem Lockenband wird definitiv nur in Europa stattfinden, weil wir als Personen da hinter stehen.

00:14:18: Ich finde es richtig toll, dass ich das sage ist klar.

00:14:21: meine Agentur hat sich seit drei Jahren auf Europasourcing spezialisiert.

00:14:25: Aber ich freue mich über Unterstützer und ich freue mir über Leute, die das sehen.

00:14:31: Was ist denn so?

00:14:32: deine Meinung?

00:14:33: oder warum denkst du?

00:14:34: Dass nach wie vor viele, vor allem auch Start-ups, vor allen Dingen Dropshippers, Amazon, FBA Seller... Warum gehen sie gleich nach China und denken nicht mal an Europa?

00:14:45: Vor allem diese Zielgruppe!

00:14:48: Vielleicht dieses auch ... Einfach, genau und du sagst ja natürlich auch die Kommunikation.

00:14:51: Das ist natürlich mit Asien etwas anderes als mit Europa eine schnelle Kommunikion.

00:14:56: aber ich sehe auf der anderen Seite wieder die großen Probleme in Wirklichkeit weil für mich kann entscheiden wir haben unser Lockenband jetzt in sechzehn verschiedenen Farben.

00:15:03: Ich kann jeden Monat entscheiden was ich im nächsten Monat erhalten möchte oder auch einmal kurzfristig.

00:15:08: wenn es gebraucht irgendwas dringend in zwei Wochen kannst du es mir schicken.

00:15:11: dann schreibe den Lieferanten macht das mit dem aus und bekommt es dann auch.

00:15:16: Und das ist ein mega Vorteil und das finde ich jetzt richtig gut, dass du das sagst.

00:15:20: Weil da ist es viel nicht bewusst.

00:15:22: Das ist ja genau das für Start-ups und junge Unternehmen.

00:15:25: Wenn du schnell reagieren willst, schnell Produktentwicklungen machen willst, Varianten bringen willst, Farben bringen willst und nicht gleich tausend Stück bestellen willst dann ist Europa eine sehr interessante Alternative.

00:15:41: Ja.

00:15:42: Ich habe die anderen Vorteile.

00:15:44: Korrigier mich!

00:15:46: Also ich weiß es ja aus unseren vielen Projekten, aber so wird's auch bei dir sein.

00:15:51: Die Vorauskasse fällt weg und du musst nicht alles vorab bezahlen.

00:15:55: Du hast einfach eine Qualitätskontrolle vor Ort.

00:15:58: Ja!

00:15:58: Du

00:15:58: hast sichere Verträge hier in Europa.

00:16:03: Habe ich was vergessen?

00:16:04: Ist noch etwas wo du sagst okay das ist so ein super Benefit vielleicht.

00:16:08: Es ist vor allem dieses Vertrauen, diese Nähe.

00:16:11: Dass ich weiß mein Lieferant ist jetzt gar nicht so weit entfernt und kann einfach schnell mal hinfliegen.

00:16:16: in Wirklichkeit wenn wirklich was ein größeres wäre.

00:16:19: aber auch die Reclamationen und so dass ich weiß Wenn ihr eine Reclamation habe dann hab' ich einen Ansprechpartner direkt Und der wird sich darum kümmern.

00:16:26: Man das natürlich allding was mir vornein natürlich mit abcheckt Wie gehen die mit Reclamation um?

00:16:32: Wie ist der Reglamationsprozess dann und was passiert denn auch in welchen Fällen.

00:16:37: Aber da bin ich mir aktuell schon sehr sicher, dass es mit den aktuellen Lieferanten einfach auch sehr gut funktioniert soll, dass da mal Thema mit der Qualität geben.

00:16:46: Okay.

00:16:48: Prima!

00:16:48: Das heißt, du hast dich bewusst für diesen Weg der Lieferkeit entschieden und bist jetzt happy – nicht happy – semi-happy?

00:16:57: Wie geht's dir denn jetzt mit deiner lieferanten Landscape?

00:17:01: Du hast ja jetzt den neuen sozusagen ... Weiß nicht, wo du verraten willst?

00:17:07: Wo der produziert oder wo er sitzt.

00:17:09: Up to you!

00:17:11: Und dann hast aber noch deinen alten Lieferanten, sag ich erstmal mit dem Du von Beginn an zusammen gearbeitet hast, bitte nur gestartet hast.

00:17:19: Das ist voll dein Setup.

00:17:20: Genau.

00:17:21: Also ihr habt meine alte Lieferantin an, aber die den größten geht mittlerweile über die neue Lieferantine vor allem weil wir einfach so gewachsen sind und die großen Kapazitäten brauchen.

00:17:30: Ich hab's mir dann einfach ein bisschen aufgeteilt um einfach auch... Ja, das breite aufgestellt zu sein.

00:17:36: Für uns mittlerweile unsere Unternehmensgröße ist es einfach auch wichtig sich auf zwei Lieferanten verlassen zu können.

00:17:41: aber man weiß nie in Wirklichkeit weiß man nicht.

00:17:44: Was heißt denn

00:17:45: und wo bist du gerade dass die Leute ein bisschen was deuten können?

00:17:48: Wie hast du den begonnen?

00:17:50: Schmeißen paar Zahlen im Raum also umsatzmäßig wie hast du begonnen?

00:17:55: wo steht ihr jetzt?

00:17:55: Wo soll die Reise hingehen?

00:17:57: In welchen Länder liefert ihr?

00:17:59: Also wir haben stark begonnen mit dem Dachraum, also Österreich-Deutschland-Schweiz.

00:18:03: Das hat begonnen und mit ein, zwei oder drei Bestellungen am Tag hat es dann entwickelt zu drei Sekunderbestellungen.

00:18:10: Ja mittlerweile an unseren stärksten Tagen haben auch schon fünfhundert bestellungen im Tag gehabt.

00:18:15: Es geht wirklich groß aus ein Menge weiter jetzt nicht nur mit unserem Lockenband per See sondern auch mit unserer ganzen Hauptpflegeserie.

00:18:22: Wir haben wirklich geschaut dass man jetzt dieses komplette Spektrum an Harbpflege einfach abholen, um die Wiederkaufsrate auch irgendwann zu steigen.

00:18:32: Unsere Reise ist noch ganz groß und wir haben noch ganz viel vor uns!

00:18:36: Wir haben nur so viele Länder, die immer noch angehen wollen, wo man dann noch stärker im Ads-Bereich sein muss – ich muss ja dazu sagen wie es ein E-Commerce Produkt ist und sind hauptsächlich eben im e-Commerse aufgestellt, also der größte Teil wirklich über unseren eigenen Onlineshop.

00:18:53: Wir sind jetzt ganz stark dabei, Europa abzudecken.

00:18:57: Gibt es noch Farbland?

00:18:59: Gibt's da Länder?

00:19:00: Ist da der Osten besser geeignet?

00:19:03: Der Süden Europas?

00:19:04: oder wie macht ihr denn eure Research, dass ihr wisst in welchen Ländern wir als nächstes gehen können?

00:19:09: Wir testen wirklich halt viele Länder an.

00:19:11: das heißt wir haben unsere Kampagnen und schauen in welchem Land funktioniert sondern in den Ländern wo es gut funktioniert versuchen dann einen größeren Fokus zu setzen.

00:19:18: Momentan merken wir, dass bei uns auch die nordischen Länder sehr gut ankommen.

00:19:22: Benelux ist ein definitiver Punkt, den wir nach angehen wollen.

00:19:26: Wir sehen einfach noch extrem viel Potenzial in weiteren Ländern und ich sage momentan sehr stark Dach was wir bisher gemacht haben.

00:19:32: aber wie gesagt von den Ländern her ist noch richtig richtig viel möglich.

00:19:36: Und du hast gesagt wir sind E-Commerce, ja?

00:19:39: Doppelpunkt!

00:19:41: Wir sind nur E-commerce oder wir sind auch stationär.

00:19:45: Interessiert dich der stationäre Handel oder sagst du, mein Produkt ist gar nicht gemacht für den stationären Handel?

00:19:50: Ich würde schon sagen, dass unser Produkt schon für den stationaryen Handel gemacht ist.

00:19:55: Wo unser großer Fokus und unser größtes Know-how sind?

00:19:58: aber in Wirklichkeit alles ums E-Kümmer.

00:20:03: Das heißt wir verkaufen unser Produkt hauptsächlich auch wirklich über Metacampagnen, über Influencer Marketing, Kooperationen usw.. Wir sind aber zusätzlich auch noch im ganzen Dachraum in über tausendfünfhundert Friseur-Läden erhältlich.

00:20:15: Das heißt, der ist schon über einen Handel.

00:20:19: Ja wer weiß was kommt?

00:20:20: Also wir sind auch offen für neue Zweige.

00:20:22: Aber momentan wirklich haben wir sehr stark diesen E-Kümmerbereich!

00:20:25: Das klingt nach so einer schönen Bilderbuch-Startup-Karriere.

00:20:28: das freut mich extrem für dich.

00:20:30: Ich

00:20:31: schätze dich ja auch als Gründerin.

00:20:32: Mir hat schon immer so deine Hands-on Mentalität und ein smartes Vorgehen.

00:20:38: Und eine Einstellung zu gewissen Dingen wirklich immer sehr, sehr gut gefallen.

00:20:43: Danke

00:20:44: für die Blumen von mir!

00:20:44: Ich

00:20:44: hab ja aus, dass du da jetzt soweit bist und ganz bestimmt noch viel weiter kommen wirst.

00:20:50: Geh mal zurück zum Thema Lieferkette das heißt... Du arbeitest jetzt mit zwei Herstellern in Europa.

00:20:58: Wichtige Botschaft wieder von mir an alle da draußen.

00:21:02: Das ist auch richtig gut, Risikominimierung Single Sourcing also einen Hersteller zu haben wenn man wächst das wirklich fatal.

00:21:09: zuerst freut man sich natürlich immer wenn man die Lieferkette aufbaut dass einer mit einem startet dass der Weg gemeinsam beschritten wird.

00:21:18: aber dann vergisst man oft sich einen zweiten aufzubauen und diesen wirklich früh genug aufzubauern weil es dauert.

00:21:25: Also was würdest du sagen jetzt von vom ersten?

00:21:29: Ich muss jetzt einen zweiten Lieferanten aufbauen, bis ich halte das Produkt wirklich in der Hand.

00:21:35: Wie lange hat denn das gedauert, Christina?

00:21:38: Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass es drei Monate gewesen wäre.

00:21:42: Es wär super gewesen!

00:21:47: Das weiß ich auch noch, weil du mich gefragt hast und ich habe dir dann gesagt, ja, im Schnitt sind wir so von einem Monat und du...

00:21:54: Ja, ich war komplett so nah.

00:21:57: Also nein nicht bei mir!

00:21:59: Na ja gut auch bei mir...

00:22:01: Also wie lange?

00:22:03: Ja wirklich bis zu dieser Bestellung weil ich sage jetzt kann ich tausend Stückchen mal mit der Ruhe bestellen und da ist jetzt wirklich alles unter Dach- und Fahrfahrt tatsächlich fast ein Jahr gedauert also sind wir zwischen neun und elf Monate mit Lieferantenbesuch dazwischen natürlich und ganz für Feedback schleifen und ganz viel Kontakt Abstimmungen.

00:22:23: Aber dass ich echt sage, ich kann es wirklich eine gute Menge bestellen, würde ich schon sagen, in dem Bereich ja.

00:22:30: Ja bitte, ich glaube wichtiges Learning, wichtige Info an alle da draußen auch das ist der Standard, das sage ich auch immer kommt auf die Komplexität drauf an, kommt darauf an wobei die Komlexität ist ein Habern und nicht falsch verstellen Kristina.

00:22:44: Auf den ersten Blick schaut das auch nicht so komplex aus.

00:22:49: Dann gibt

00:22:49: es so

00:22:50: viele Schiefgänge.

00:22:53: Ich habe mein erster Job, ich hab Tragedaschen für Spar eingekauft die du an der Kasse findest.

00:22:59: Gott, wer wisst ihr gar nicht also was da alles schiefgehen kann.

00:23:03: das ist eine kleine Rocker-Science und Tragedarschnur zu sourcen wirklich.

00:23:07: Der schaut auf dem ersten Blick alle so einfach aus ist aber nichts.

00:23:12: Ja gut dann haben wir jetzt auch ein bisschen Einblick bekommen in... deine Lieferantenlandschaft auch so ein bisschen wo du stehst, wo der Weg hingehen soll.

00:23:22: Ich glaube das ist auch immer ganz gut dass man weiß okay ich habe dann ein Produkt und ich kann Produkte rundherum bauen also nicht nur einen Haarband sondern auch die Pflegeprodukte dazu.

00:23:34: ich weise nicht was du als nächstes bringst ob da auch ein Haarband für Tiere bringst oder ich sage es irgendwas

00:23:40: ja sei gespannt.

00:23:42: Ja, es kommt auf alle Fälle

00:23:43: nach was.

00:23:43: Das

00:23:43: ist ein Muster von dir.

00:23:45: Vor deinem dritten Lieferanten, vielleicht hast du mittlerweile schon einen dritten Liferantenfall geprüft?

00:23:49: Ich arbeite tatsächlich schon am dritten lieferanten.

00:23:51: Also ich möchte wirklich schauen dass ich mich noch breiter aufstellen kann einfach weil wir einfach aus sehr viel Wachstum geplant haben.

00:23:57: und ja da ist mir tatsächlich noch lieber wenn man noch breit aufgestellt sind.

00:24:01: So soll das sein!

00:24:02: Und jetzt hilft mal allen Leuten da draußen.

00:24:07: Jetzt hast Du unterschiedliche Produkte immer wieder neue Lieferanten, die du brauchst.

00:24:12: Ist das deiner Meinung nach immer die gleiche Vorgehensweise oder willst du immer eine andere?

00:24:18: Oder ist die Grundstruktur dieses Prozesses immer gleich?

00:24:23: Also für mich ist die Fundstruktur immer gleich ob jetzt ein Hasbro-Source oder ob ich jetzt einen Lockenband suche in Wirklichkeit.

00:24:30: Ich beginne mit der Lieferantensuche und habe meinen kleinen Prozess, den ich durchgehen kann.

00:24:35: Also die Basics sind die gleichen.

00:24:36: Natürlich beim Produkt gibt es eine andere Merkmale, ob da der Geruch gut ist oder wie er immer oder da in Wirklichkeit die Funktionalität stimmt.

00:24:44: Es sind natürlich zwei verschiedene Paar Schuhe aber vom Prozess grundsätzlich würde ich sagen ist das sehr endlicher

00:24:51: und das ist auch die Faustregel so in meiner Firma und das hat sich etabliert und dass ist glaube ich auch die schöne Nachricht und alle da draußen.

00:24:58: wenn man einmal diesen Prozess weiß und aufgesetzt hat und die Templates hat ja Dann kann man das immer wieder anwenden.

00:25:06: Das heißt, nochmal hat man zwar schon in der ersten Folge aber noch mal ganz schnell... In Asien schreibst du über ein Chatboot oder über einen Chat und da kommt dann sofort ein Kontakt und du bekommst den Muster und dann... Du weißt zwar nicht was dahinter steckt ich gehe jetzt nicht auf die Nachteil ein Aber der Vorteil in Asien ist es geht schnell und er hat schneller mal etwas in der Hand.

00:25:29: In Europa ist das wirklich anders?

00:25:30: Da brauchst du ein komplett anderes Mindset Nämlich die Vorgehensweise, wie wir es in der Firma fahren.

00:25:37: Ist wie folgt oder wie ich halt... Jetzt mach' ich das seit achtzehn Jahren!

00:25:41: Du brauchst mal eine Lieferantenliste und da brauchst du nicht drei oder vier Lieferanden oder Kristina?

00:25:46: Da braucht's mal... Also wir in der Firmen machen siebzig bis hundert, aber das stemmt man selber eh nicht.

00:25:51: Aber da brauchts bei zwanzig dreißig Lieferannten,

00:25:54: die jetzt wirklich mal

00:25:55: passen könnten.

00:25:56: Die holst dir halt über Messen, über Kontakte oder halt über eine professionelle Sourcingagentur.

00:26:02: jedenfalls das ist der Starting Point.

00:26:04: Dann ist es echt wichtig, dass man NDAs versendet.

00:26:08: Ja,

00:26:09: gleich von Beginn an wirklich ohne Produkt zu schicken oder Muster zu schickten oder sonst irgendwas.

00:26:14: Vor allem ich glaube du hast dir auch einen Patentschutz oder ein Produktmusterschutz?

00:26:19: Irgendwas hast du angemeldet.

00:26:20: oder für den Haber?

00:26:20: Genau,

00:26:20: Geschmacksmuster haben wir in ganz Europa.

00:26:22: also fürs Design haben wir im ganzen Europäischen Schutz ja.

00:26:25: Genau so vor allem wenn man sowas am Laufen hat.

00:26:28: Also bitte unbedingt Vertraulichkeitsdokumente abschließen So.

00:26:31: Und dann kommen viele zu mir und jammern, oh, niemand meldet sich!

00:26:34: Ich hoffe auch nicht schreibe E-Mails... Das ist zu wenig.

00:26:37: also da nimmt man dich in Europa nicht ernst.

00:26:39: das heißt der nächste Schritt ist dass du eine Ausschreibung baust ja?

00:26:44: Und das ist glaube ich der schöne Kristina.

00:26:45: das haben wir einmal für dich gemacht ein mal und du hast es jetzt bei dir in der Firma und das kannst du immer wieder anwenden egal für welches Produkt.

00:26:53: Genau so ist es.

00:26:55: Ein voll wichtiger Punkt, der mir zu Beginn nicht so bewusst war als einfach dieser Lieferantenvertrag dann auch weil natürlich habe ich dann von meinen Lieferenten so gehört und ah das brauchen wir nicht!

00:27:04: Das reden wir uns aus und nah und wird schon passen.

00:27:08: aber wenn's ein hart auf hart kommt ist natürlich immer ganz nett diesen Vertrag im Hintergrund zu haben und trotzdem zu wissen.

00:27:13: dass ist unsere Basis weil in Wirklichkeit ist das ja eine Sicherheit für Kundinnen und für den Lieferant.

00:27:18: Es soll von beidseitig einfach eine gute Basis sein.

00:27:22: Und was waren so?

00:27:24: Verträge sind wirklich extrem wichtig, auch auf die wird oft vergessen.

00:27:28: Es ist lästig sie einzuführen aber der Aufwand lohnt sich jedenfalls.

00:27:32: ich sage immer einen Vertrag brauchst du nur wenn etwas nicht stimmt ja?

00:27:35: Aber wenn was nicht stimmt hat ein Vertrag in Europa auch eine Gültigkeit und da haste eine gewisse Handhabe.

00:27:42: Was sind denn so die wichtigsten Parameter die du im Vertrag geregelt hast Christina?

00:27:46: Ja, natürlich die Klassiker mit Zahlungsziele.

00:27:48: Aber natürlich auch wie gehe ich mit Reklamationen um?

00:27:51: Wie geh' ich mit Versandrückständen um wenn Ware einfach nicht kommt, die trotzdem bestellt wird?

00:27:57: Gibt's dann Verzugszinsen, gibt es je nachdem was man sich eben vereinbart?

00:28:02: Der Gerichtstandort natürlich auch ganz wichtig!

00:28:06: Ja und wirklich halt alle Rahmenbedingungen, die passieren können oder die einfach wichtig sind zu definieren sollten doch definitiv seinen Platz finden.

00:28:13: Mega wichtige Punkte.

00:28:15: Einen sage ich noch, weil der wird oft vergessen und der ist so simple die Preisgültigkeit.

00:28:20: Ja, da

00:28:21: haben sie dich am Stest.

00:28:22: Das hast du ja auch in deinem Vertrag ganz bestimmt.

00:28:25: Aber da stolpen viele drüber und das vergessen viele.

00:28:29: Und es ist halt echt doof dann, denn da bemüßt du dich und verhandelst du und freust dich über deinen Einkaufspreis und ab der zweiten Bestellung heißt dann leider die... Preise erhöhen sich um zwanzig Prozent und das keine Hand habe, weil du hast nicht definiert wie lange der Preisgültigkeit hat.

00:28:46: Und genau wie du richtig gesagt hast ist ja in Wirklichkeit möchtest du diesen Vertrag gar nie verwenden!

00:28:50: In Wirklichkeiten soll es einfach nur für dich und den Lieferanten eine Ablage sein und die Rahmenbedingungen sehen da.

00:28:57: Der Rest im Wirklichkeits sollte zum Ausreden sein ohne darüber streiten zu müssen.

00:29:03: Schauen wir uns noch ein bisschen die Logistik an.

00:29:05: Hersteller-Netzwerk funktioniert?

00:29:07: Check Logistik hast du so begonnen, wie viele unserer Kundinnen und Kunden beginnen zunächst mal nach Hause schicken.

00:29:14: Du checkst, du packst um und du versehntest dann weiter BtoB, BtoC.

00:29:19: War das so bei dir?

00:29:21: Genauso!

00:29:22: Ist es erst immer so?

00:29:23: oder wie ist das bei dir so?

00:29:25: Wir haben die klassische Start-up Journey mitgemacht Mit dem eigenen Wohnzimmer und haben dort am Abend immer beim Fernsehen gepackt Und dann unsere Produkte assembliert.

00:29:35: Dann irgendwann ist es mit dem Wohnzimmer zu klein waren und dann haben wir unseren ersten Raum angemietet.

00:29:40: Und dann, genau!

00:29:41: Ist das so dahin gegangen?

00:29:42: Das heißt jedes einzelne Lock-N-Band wurde von uns selbst kontrolliert, assembliert und dann eben in diese Sackal rein gepackt – mit Backo drauf, in den Karton und dann zu unserem Fulfillment Partner.

00:29:55: Ja als wir begonnen haben mit unserem Coaching auch hast du mir gesagt ja super wär's natürlich wenn alles aus einer Hand kommt Wie sollen das funktionieren?

00:30:05: Also wie soll ich das aus der Hand geben, diese Qualitätskontrolle.

00:30:10: Ja wir haben es geschafft!

00:30:12: Kurzer Einwurf, vielleicht verwirrt das jetzt ein paar... Christine hat bei mir einen Coaching gemacht.

00:30:17: Ich nehme so zwei drei Start-ups im Monat auf nicht mehr.

00:30:21: Das mache ich so nebenbei.

00:30:23: Da nehme ich halt gewisse Start-Ups auf wo es halt echt passt was auch zwischenmenschlich passt und die coache ich dann in ein paar Monate und begleite ich, Lieferketten aufzubauen.

00:30:32: Das ist nur das kurze Einwurf.

00:30:34: Genau!

00:30:35: Und wir haben dann gemeinsam daran gearbeitet.

00:30:37: und beim Margots ein oder deinen Einwurf dann so ja super wär's natürlich wenn es alles von einer Lieferantin kommt und ihr habt mir gedacht wie?

00:30:45: Also wie kann es funktionieren dass sich diesen Asymplierungsschritt diese Qualitätskontrolle aus der Hand gibt, aus der eigenen Hand?

00:30:53: Ja, ich habe es mir zu Beginn nicht vorstellen können.

00:30:55: Mittlerweile kann ich's werden!

00:30:56: Habe

00:30:56: ich gesagt als Control-Mensch Christina?

00:30:58: Nein, so ist es schon wichtig dass die Qualität einfach verpasst.

00:31:01: Es ist das eigene Baby aufzubauen, damit wir natürlich auch alle Kunden einfach das perfekte Produkt bekommen.

00:31:08: Aber ich hab es geschafft, dass wir es aus der Hand gegeben haben.

00:31:11: Das heißt unsere neue Lieferantin, die zweite Lieferentin macht wirklich eine Doppeldequalitätskontrolle.

00:31:16: Assembliert wirklich selbst... Es kommt alles in Kartons direkt zu unserem vorfilmen Partner, jetzt nicht mal in unserer Zwischenlager sondern wirklich zum Vorfiller.

00:31:26: Wir machen dann natürlich schon unsere Qualitätskontrollen das heißt jede Lieferung wird von Stichproblematik dann schon noch kontrolliert und wir nehmen die raus und messen alles nach und schauen ob alles passt.

00:31:36: aber ja für uns eine riesige Erleichterung ist es nicht mehr auf der Couch oder im Lieferantenraum oder wie immer zu machen Sondern dass jetzt alles direkt beim Lieferant ausgelagert zu haben.

00:31:47: Aber hätte ich mir nie vorstellen können Bin ehrlich zu Beginn.

00:31:51: Ja, manchmal muss man sagen so ein bisschen seine Denke oder seine Komfortzone ein bisschen verlassen und dann neue Wege gehen, sagen wir so?

00:32:03: Wenn du so ein bissel zurückblickst auf deine Journey jetzt einmal wirklich auf der fachlichen Ebene und einmal auf der persönlichen Ebène beginne mal mit einer fachliche Ebene mit den Hard Facts Was ist denn so... Ja, wenn du zurückblickst was sind denn so deine drei wichtigsten Learnings?

00:32:25: Was jetzt die ganze Lieferantensuche betrifft.

00:32:28: Kannste es auf drei festmachen oder auf ein zwei?

00:32:32: So wirkliche Learnings wo du sagst.

00:32:37: Das erste ist einmal Die fachliche Kompetenz.

00:32:41: in dem Fall bei uns, in der Schneiderei-Produktion muss wirklich beider Produzenten so per se sein.

00:32:46: Das heißt die Person mit der ich in Kontakt bin, die muss mein Feedback verstehen können und greifen können.

00:32:51: Und wenn ich sage das mir der Naht passt nicht dann muss da die Kompetence auf der anderen Seite auch da sein also wirklich die Kompatienz nochmal sehr stark abzufragen ob der als Feedback auch nehmen kann.

00:33:02: Das zweite ist wirklich Kapazität weil das ist das woran wir mit unserer ersten Differente einfach stark gescheitert sind dass die Kapazitäten einfach nicht mehr möglich waren und wir vielmehr verkaufen hätten können, als wir Produkte gehabt hätten.

00:33:13: Was natürlich im Business dann sehr traurig war für eine kurze Zeit.

00:33:19: Und das dritte ist natürlich zwischenmenschlich muss es passen.

00:33:21: Für mich ist es total wichtig an den Geschäftspartnerinnen zusammenzuarbeiten wo ihr einfach das Gefühl habt mit denen, ich bin wirklich jetzt schon auf dem Online-Core und musste dir erst mal darüber nachdenken, oh mein Gott nein!

00:33:32: Also das Zwischenmenschliche ist für mir einfach extrem wichtig auch, dass es funktioniert.

00:33:37: Das hast du jetzt eh super zusammengefasst.

00:33:39: Ich habe immer, auch da hab ich so einen Sager den nicht immer wieder bringen.

00:33:43: Da schmunzeln jetzt vielleicht einige aber ich finde tatsächlich einen Superhersteller zu finden ist genauso schwer wie einen schönen Lebenspartner zu finden.

00:33:53: ja also dann muss...

00:33:55: Kann er ja dauern!

00:33:56: Ja oder mehr?

00:33:59: Vor der Länge!

00:34:04: Ich mag den Vergleich, weil es ist wirklich nicht einfach.

00:34:08: Da musst du schon ganz schön verpassen.

00:34:09: Der Hersteller muss die richtige Größe haben.

00:34:13: Wenn er zu groß ist, interessierst du ihn nicht.

00:34:15: Dann

00:34:16: bist du

00:34:16: rund in Nummer hundert.

00:34:17: Wenn der zu klein ist wie bei dir war dann kannst du nichts skalieren.

00:34:20: Wenn ihr im falschen Land sitzt versteht deine Denke nicht oder du hast Kommunikationsprobleme.

00:34:27: und da muss man sehr viel passen.

00:34:30: und das kann man schon vergleichen finde ich.

00:34:34: Was ich auch so sehe mit den ganzen Startups, Online-Händlern, jungen skalierenden Unternehmen, mit denen ich arbeite oder meine Firma.

00:34:43: So ein guter Lieferantenkontakt ist die halbe Miete.

00:34:46: also bitte geht's nicht her und zahlt es tausend Euro was auf den ersten Blick vielleicht nicht so viel ist für eine Lieferantennliste weil ihr wisst Das ist ein Kontakt.

00:34:58: Ihr müsst wissen, wie gehe ich daran?

00:35:00: Das Netzwerk!

00:35:01: Was sind die Templates?

00:35:02: Wie komme ich dann überhaupt ran?

00:35:04: und wir haben das heute glaube ich eh dreimal gesagt mit Anrufen und E-Mails is nix in Europa.

00:35:11: Und da habe ich auch dass man sich von dem Ganzen löst.

00:35:14: ja als erste Muster muss passen also so drei vier Musterschleifen das hat man ja auch im Gespräch es wirklich normal darf man nicht frustriert sein.

00:35:25: Ich glaube, von meiner Seite auch so noch.

00:35:27: nur eine Bestellung auszulösen und zu warten ist wirklich auch zu wenig.

00:35:31: Da habt ihr

00:35:32: echt coole

00:35:33: Dinge von der Christina gehört was da noch alles notwendig ist dass es dann nachhaltig und gut funktionieren kann.

00:35:40: Was mich jetzt noch interessiert auch so persönlich ich weiß ja auch wie hart das ist zur Gründen.

00:35:46: Ja ich habe ja auch vor zehn Jahren selbst gegründet Gibt es da noch irgendwas, was dir wichtig ist oder was du teilen kannst und möchtest?

00:35:55: Was vielleicht zu Leuten auch motivieren kann.

00:35:58: Die jetzt vielleicht gerade nicht in einer so schönen komfortablen Phase sind wie du die nach ein paar Jahre davor sind?

00:36:06: Ich glaube das ist immer der Grund warum gründet man, warum will man das eigene Business eigentlich aufbauen?

00:36:10: Und für uns war's halt immer diese Selbstverwirklichung.

00:36:13: Diese Selbstverwirklichungen dass wir wissen Wir schaffen das wir bilden unser eigenes Team ich habe als großes Glück gehabt meiner besten Freundin zu gründen sind bisher wirklich ein Superteam von den Gründungsbesönlichkeiten, weil wir sehr unterschiedliche Interessen haben und das natürlich einmal perfekt, wenn wir beide das Gleiche machen wollen.

00:36:32: Voll!

00:36:32: Ich glaube für uns ist es bis heute selbst so wirklich und wir haben für Beginnern nicht gedacht was da rauskommt.

00:36:36: Wir haben gedacht ja, wir bringen das Lokomponent-Markt, weil die gute Idee finden und wir das Produkt so kreiert haben dass es aber so einen großen Anklang findet und wir so wachsen dürfen steht natürlich extrem viel Arbeiter hinter viel für Herzblut und einfach... Ja, für uns ist es echt am Morgen.

00:36:54: Wenn wir ins Büro reingehen, dann freien wir uns richtig, dass man halt richtig weiterbrennen, was du tun dürfen.

00:36:59: Und natürlich schönste Bestätigung!

00:37:01: Ja, das

00:37:02: ehrlich

00:37:02: gesagt, man kann diese Botkastfolge zum Glück auch sehen.

00:37:06: also wir nehmen das Ganze auf.

00:37:08: Man sieht das auch wie du strahlst und wie du mit Begeisterung über dein Produkt und über das ganze sprichst.

00:37:14: Also wirklich auch schön anzusehen und ich glaube auch so wie du sagst Es gibt immer einen gewissen Grund.

00:37:21: Ja.

00:37:22: So, Christina und jetzt wirst du mich auch wirklich noch interessieren auf der persönlichen Ebene?

00:37:27: Was kannst du da aufgrund deiner Erfahrung, von deiner Learnings all den Start-ups und Jungunternehmerinnen daraus mitgeben?

00:37:35: Wir

00:37:36: haben natürlich die klassische Startup Journey mit dem Start up Rollercoaster mitgenommen – mit extremen Höhen und extremem Tiefen!

00:37:44: Mit extremem Vorarbeit natürlich auch dahinter.

00:37:47: Monate geben.

00:37:48: Da haben wir jedes Wochenende durchgearbeitet und da hat es Wochenenden gegeben, da haben wir dann wieder mal frei

00:37:51: gehabt.".

00:37:51: Das geht einfach den Finale ums Durchbeißen!

00:37:53: Und das wird auch sein... wie oft war ich mit meinem Produkt bei Personen wo ich mir Feedback einholen wollte?

00:37:58: Einfach nur um die Expertise der anderen Seite zu hören oder ich bin auch bei Lächeln geworden so quasi ahaha des Haarband.

00:38:05: Dann habe ich's mit Zahlen unterlegt und dann war er so okay jetzt können wir sie ernst nehmen.

00:38:09: also sind schon immer wieder einmal so Enttäuschungen da weil man denkt ja gut vielleicht könntest du mich auch von Beginn an ernst nehmen aber manchmal Ja, ist es halt einfach nicht so drinnen.

00:38:19: Und unser Aufsinnpunkt

00:38:21: wo du gesagt hast ich gebe auf Ich kann nichts mehr!

00:38:24: Ich will nichts mehr gab's das auch?

00:38:26: Tatsächlich nein.

00:38:27: also so wirklich ein aufgebe Punkt dass bei mir nie geben weil für mich klar war ich weiß wo die Reise hingeht und ich weiß wofür alles da ist auch wenn es nicht immer so einfach ist.

00:38:37: aber für uns muss ich sagen das schwierigste Jahr war für uns desjahr wo wir über hundertvierzig prozenten wachsen sind von einem auf das andere Jahr.

00:38:45: Das Team nicht größer gemacht, sondern mit dem einfach weitergemacht, aber viel zu spät reagiert noch Mitarbeiterinnen eingestellt.

00:38:51: Aber dass gleiche mit dem Lieferanten-Thema.

00:38:53: also das war für uns das stressigste.

00:38:55: Ja weil es einfach so ein großes Wachstum war für unsere.

00:38:58: Und du mit den Prozessen

00:38:59: nicht hinterher kommst und die Prozesse hängern nach und du kommst in dieser Phase.

00:39:04: So ging es auch mir in meiner eigenen Firma, by the way.

00:39:07: Du kommst hier in dieser Phase ganz viel auch auf Fehler drauf die du auch hast im deinen Prozessen.

00:39:12: Die musst du dann auch ausmerzen.

00:39:14: Du musst den bei das Team aufbauen und muss das Team vergrößern – die Schulen!

00:39:18: Dann wieder schauen dass du dich natürlich haltest.

00:39:21: Das ist ja heutzutage auch ein Thema mit der Weiterbindung.

00:39:26: Also wirklich bei dem Prozess mitzukommen und gerade wenn so ein großes Wachstum ist, dann ist es nicht nur ein Bottleneck.

00:39:31: Dann gibt's auf einmal sechs Bottlenecks an denen man gleichzeitig arbeiten muss.

00:39:35: Und voll!

00:39:36: Das bringt natürlich einen her dass wir sehr viele Ressourcen und sehr viele Stunden alles rein polfert.

00:39:42: aber für mich, für meine Mitgründerin, für uns beide Wir haben immer gewusst wofür was machen und wir haben immer bewusst was unser Ziel ist Und das ist diese große Eigenverwirklichung, den wir mit dieser Firma einfach auch machen.

00:39:53: Ich muss auch sagen ich bin extrem froh dass wir zu zweit gegründet haben und ein Gründerinnen-Team sind.

00:39:59: Aber zu einer guten Freundin von mir gemeinsam ist natürlich einmal voll schön wenn man so viel Zeit miteinander verbringt.

00:40:03: Ja aber ja...und auch muss ich sagen unsere Kompetenzen so unterschiedlich sein!

00:40:08: Ich bin so total der Zahlenmensch, Organisatorisch und ich liebe Strukturen aufzubauen und so um diese analytische.

00:40:14: Meine Mitgründerin ist aber total die Kreative.

00:40:16: Er macht alles, was bei uns im Marketing passiert, die Werbeinzeigen und alles, das er damit zu tun hat, da quasi den Head Off.

00:40:24: Und was uns immer wieder zeigt in den letzten Jahren, wo es uns einfach gibt wie wichtig es ist, dass das Gründerinnen-Team auch so, wo die Kompetenzen einfach so aufgeteilt sind?

00:40:36: Das war eine schöne Worte!

00:40:38: Ich glaube, da waren noch viele Dinge dabei, wo man sich bei der einen oder anderen Situation selbst wieder findet... wo man einiges widerspiegeln kann.

00:40:47: Ja, also ich kann nur sagen danke Kristina für deine offenen Einblicke, für deine Zeit hat mich extrem gefreut dass du heute mein Gast warst in meiner zweiten Folge.

00:41:00: Mich auch bei sehr schönen Austausch.

00:41:01: Danke dir!

00:41:02: Sehr gerne freue mich auch und ich wünschte auch weiterhin alles Gute das deine schöne weiterhin so gut verläuft.

00:41:09: Ich werde es auch alles sehr gut verfolgen und mitbeobachten Das

00:41:13: heißt auf jeden Fall.

00:41:15: Und ja, ich freue mich dann zugleich auch schon auf die nächste Folge.

00:41:20: in meiner nächsten Folge habe ich wieder einen Gast den Heinrich Prokopp.

00:41:25: das ist ein bekannter Investor.

00:41:28: man kennt ihn aus der TV-Show Zwei Minuten zwei Millionen und da lernen wir mal seine Seite kennen wie er auf die Startup Welt und die junge Unternehmerwelt blickt und wie er das Thema Lieferketten in Europa einfach sieht Und da schauen wir einfach an, weil er arbeitet ja international mit vielen Jungen dernehmern zusammen.

00:41:49: Was sind die Fehler?

00:41:50: Die Tausende Euro-Kosten also dem man vermeiden kann.

00:41:54: und klar,

00:41:54: na eh spielt Lieferkettenmanagement, spielt die passenden Hersteller eine große Rolle und er wird gute Benchmarks geben.

00:42:04: und er würde sagen wie man von den teuren Anfänger fehlen anderer lernen kann.

00:42:11: so

00:42:12: Ich würde sagen, wir sind am Ende angelangt.

00:42:14: Schönen Abend und alles

00:42:17: Liebe!

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